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Nachweis der Schimmelpilzbelastung

Das Erkennen von Schimmelpilzen ist nicht immer unproblematisch. Ein Schimmelpilzbefall, der sich erst im Anfangsstadium des Wachstums befindet, ist nicht immer eindeutig erkennbar, oder es kann sich um eine Gattung mit geringer Farbintensität handeln.
Andererseits werden Ausblühungen, Verfärbungen und Ablagerungen oftmals irrtümlich als Schimmelpilzkulturen angesehen.
Klärung verschafft nur eine mikroskopische Analyse der Bauteiloberflächen bzw. der vorhandenen Oberflächenanhaftungen. Dabei ist die Artenbestimmung besonders wichtig, um Auskunft darüber zu bekommen, ob es sich um Schimmelpilze mit toxischem oder infektiösen Potential handelt (z.B. Stachybotrys chartarum).

Folgende Analysemethoden kommen im Rahmen der Untersuchungen zur Anwendung:
  • Materialprobe
    Materialproben werden in der Regel direkt mikroskopiert, um die Besatzstärke festzustellen. Daneben gibt es die Möglichkeit, im Labor Abklatschproben direkt vom Material zu entnehmen und die Arten bzw. Gattungen auf dem Material näher zu bestimmen.
  • Abklatschprobe
    Dabei wird eine Schale mit einem Nährboden auf die zu untersuchende Stelle gedrückt. Dadurch werden die vorhandenen Pilzsporen auf den Nährboden übertragen, der dann, zur Vermehrung der Keime, in den Brutschrank gelegt wird. Nach der Entwicklung der Keime erfolgt die mikroskopische Bestimmung des Befalls.
  • Kontaktprobe (Klebefilmpräparat)
    Dabei wird ein durchsichtiges Klebeband auf verdächtige Stellen gedrückt, um Oberflächenmycel oder vorhandene Sporen aufzunehmen. Das Bandstück wird sogleich nach Probenahme auf einen Objektträger aufgeklebt. Eine mikroskopische Untersuchung bei verschiedenen Vergrösserungen kann dann Aussagen liefern zum Wachstumsstadium (z.B. Mycelbildung mit oder ohne Sporenbildung) und teilweise zu den vorherrschenden Arten.
  • Raumluftproben (Keimsammlung)
    In einem Keimsammler wird ein definiertes Luftvolumen angesaugt. Die Raumluft trifft auf ein Nährmedium definierter Fläche und die mitgeführten Sporen lagern sich darauf ab. Die Pilzsporen werden mehrere Tage im Nährmedium entwickelt und danach auf Anzahl und Art untersucht. Somit liegen Angaben zur Sporenkonzentration in der Raumluft vor.

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© Ralf Zimmer