Nachteile der Innendämmung
Ohne Innendämmung geht es
manchmal nicht
Kostengünstige Lösung -
Partielle Innendämmung

Kostengünstige Lösung - Partielle Innendämmung

In der überwiegenden Anzahl der Fälle von Schimmelpilzbildungen sind relativ kleine Wandbereiche, insbesondere Außenwinkel, betroffen. Ist zur Lösung eine Innendämmung vorgesehen, erforderte diese eine großflächige Dämmmung bis in Wandbereiche, wo die Stufenbildung beim Übergang zur ungedämmten Wand möglichst unauffällig ist. Daraus resultiert eine im Verhältnis zum schadhaften Wandbereich unverhältnismäßig große gedämmte Fläche, mit all den genannten Nachteilen.
Eine Dämmung nur der Schadenstelle ist mit Hilfe der „partiellen Dämmung“ möglich.
Durch die Verwendung von Formelementen aus Polystyrol-Hartschaum, die den Temperaturverhältnissen in den unterkühlten Bereichen geometrisch angepasst sind, lassen sich diese Zonen zielgerichtet dämmen. Dazu werden die Formelemente so gearbeitet, dass der Übergang zwischen Wand und erforderlicher Stärke der Dämmung (1-2 cm) infolge einer sehr geringen Steigung kaum merkbar ist (Bild 1).
Die Thermografieaufnahmen (Bilder 2 und 3) machen die Wirkung der partiellen Dämmung deutlich.

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Partielle Dämmung in einer vorher von Schimmelpilz befallenen Außenecke.
Materialstärke max. 1 cm im Eckpunkt.


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Außenecke im Dachbereich, Außentemperatur 0°C, vor der Sanierung


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Wie Bild 2 nach dem Anbringen der partiellen Dämmung.
Materialstärke maximal 1 cm im Eckpunkt


Über die bauphysikalischen Aspekte dieser kostengünstigen Variante der Innendämmung lässt sich lange diskutieren, zumal ohne Dampfbremse gearbeitet wird, aber:
  1. Es handelt sich nur um einen sehr begrenzten Wandabschnitt der gedämmt wird.
  2. Die Isolierelemente sind vollflächig auf dem Untergrund verklebt.
  3. Der Richtwert der Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl des verwendeten Dämmstoffs beträgt 80/250, während z.B. für Calciumsilicatplatten nur 5 angegeben wird.
  4. Die Entscheidung, in welcher Stärke gedämmt wird und ob die partielle Dämmung im konkreten Fall einen Erfolg bringt, wird auf der Grundlage von Voruntersuchungen getroffen.
  5. Die ersten partiellen Dämmungen wurden im Winter Anfang 2003 vorgenommen. Negative Informationen zur Funktionstüchtigkeit liegen nicht vor.
  6. Unter Berücksichtigung der Kosten war für die Auftraggeber nur die jährliche Instandsetzung durch eine Malerfirma, wie in den Vorjahren geschehen, die Alternative.
Die Anwendung dieser speziellen Dämmung ist als Gebrauchsmuster Nr. 203 06 536.0 beim Deutschen Patent- und Markenamt unter der Bezeichnung „Isolierelemente“ geschützt.


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© Ralf Zimmer